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Brütende Hitze, auf der durch Baustellen drastisch verschmälerten und mit einkaufswütigen oder arbeitsmüden Mitbürgern gefüllten Mariahilferstraße kaum ein Durchkommen? – da heißt’s schnell bei Hausnummer 45 in den Raimundhof einbiegen und unter den mit Blumen geschmückten Biedermeierbögen bis zum zweiten Hof durchschlendern, um im von Sonnenschirmen und Pflanzen geschaffenen Mikroklima unseres -eures! – Secret Garden einen eisgekühlten Kaffee genießen …

Iced Cappuccino mit Hafermilch

Aber nicht nur Iced Cappuccino, Iced Latte oder auch ein Affogato locken zum Auspannen und Auftanken – wie wär’s mit einem Iced Chai, aus Assam Tee, belebt mit unserer hauseigenen Mischung authentischer indischer Gewürze, oder einem japanischen Matcha-Grüntee als iced Latte – so wie alle anderen Iced Drinks mit Hafer-, Mandel- oder Sojamilch als vegane Option erhältlich …

Iced Matcha Latte mit Hafermilch

Der König der koffeinhaltigen Sommergetränke ist und bleibt aber wohl der Eiskaffee. Wobei der Begriff „Getränk“ fast schon Majestätsbeleidigung darstellt – weswegen er in unserer Karte auch in der Rubrik „Nachspeisen“ geführt wird. Und zwar unter Wiener Eiskaffee – und das mit Recht und Fug – war es doch hier in unserer kaffeeverliebten Stadt, wo der findige Kaffeesieder Johann Milani 1790 die dekadente Kreation aus schwarzem Mokka, Vanilleeis und Schlagobers erstmals servierte …

Wiener Eiskaffee und Schokomoussetorte

Gefrorenes und Gifthütte

… Und zwar in seinem Limonadezelt am Kohlmarkt 6 (Café Milani). Als Limonadezelt, Sommerkaffeehaus, oder auch Gifthütte wurde der während der warmen Jahreszeit mit behördlicher Genehmigung auf den Gehsteig oder die Straße gestellte Teil einer Wirts- oder Kaffeehauseinrichtung bezeichnet. Erstmals belegt ist das Limonadezelt von Johann Jakob Tarone, der 1754 die Bewilligung erhielt, vor seinem Kaffeehaus ein Zelt mit „Erfrischungswasser“ aufzustellen.

Da Tarone, wie etliche andere Cafetiers, italienischer Abstammung war, hat man von „Gianni’s Garten“ gesprochen – den Johann also ins Italienische (Giovanni) rückübersetzt und die Kurzform Gianni verwendet, um dann diesen Namen letztlich mit schlampiger Betonung wie „Schani“ auszusprechen – und so einen der möglichen Ursprünge des Begriffs Schanigarten zu schaffen.

Taronis Limonadezelt am Graben - Schanigärten um 1900

Tarones Limonadehütte am Graben c. 1825 – Schanigärten um 1900

Schani-Garten

Eine andere Deutung übersetzt Schani vom französischen Jean – im Barock und Biedermeier hießen viele Diener und Hilfskräfte Johann und sie wurden, da Französisch eine Modesprache war, häufig als Jean angesprochen. Schani wurde damit zu einem Synonym für männliche Bedienstete – so rief man sie auch, wenn man ihren richtigen Namen nicht wusste. Von der Aufforderung der Wirte an ihre Piccolos „Schani, trag den Garten (damit meinte man die Grünpflanzen und Sessel) aussi!“, soll sich dann der Begriff Schanigarten abgeleitet haben.

Enjoy your iced tea - and your company!

Im Secret-Schanigarten genießen Miri und Raif während ihrer Pause am Sofa (okay, a bissl „g’stöd“ woars scho – aber Spaß hat’s trotzdem gemacht! 😉 ) unseren hausgemachten Eistee aus gewürztem Schwarztee und Pfirsichnektar on the rocks!

Der gibt derart Energie, dass unser Meister-Barista danach für Zuzka, die währenddessen geduldig am Zwiebelschneiden ist, gleich einen Matcha deluxe mit Vanilleeis und Schlagobers kreiert – Rosenblüten und Limonenzeste inbegriffen …

Matcha deluxe

Also fragt beim nächsten Besuch gleich nach unseren unwiderstehlichen iced/Eiskreationen – ihr kriegt sie auch ganz ohne Zwiebelschneiden – versprochen! 😉

       Matcha on the Rise

In the last decade Matcha has secured it’s spot on the trendy list here in Europe, available in many coffee shops throughout major cities this tea is boasted for its health benefits including a high caffeine content. Its rich green color comes from the chlorophyll in the tea leaves as Matcha is made of very
fine ground green tea leaves, compared to other tea with Matcha the green tea leaves are consumed entirely, Matcha meaning nothing other than „powdered tea“. Matcha is traditionally made using a bamboo whisk, hot water and a fairly large Matcha bowl. Traditionally the water used during a Matcha ceremony should not exceed 80 degrees celsius.

         Health Benefits of Matcha:

  • Matcha contains high amounts of a group of antioxidants called polyphenols. Polyphenols have been linked to protection against heart disease and cancer.
    Polyphenol has been shown to help regulate blood-sugar levels & blood-pressure.
  • Matcha can also contain up to three times as much caffeine as coffee since you are consuming the entire leaf. Most coffee drinkers can attest to the slight anxiousness after too many cups of coffee, Matcha in comparison
    is known to create an alert-calmness.
  • While many claim that Matcha can boost your metabolism a significant which in return can excel weight loss, studies have shown that these claims are based off of Matcha’s energy boosting properties.
  • Rich in vitamin C, selenium, chromium, zinc and magnesium

Matcha Latte Secret Garden Style …

Best places to buy Matcha powder in Vienna:

Cha No Ma Teehaus- Faulmanngasse 7 -1040 Wien
A cute little Japanese tea store, here they sell traditional Japanese Mochi and other sweets. Here you can find everything you need to make you own matcha tea at home

Sonnentor- Neubaugasse 29-1070 Wien
Home to a wide variety of spices, oils, teas and small home goods.

Visit us to try some of our own Matcha latte creations available with normal or plant based milk!

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“Hippokrates von Kos (* 460 v.Chr.)

Die Pflege unserer Gesundheit ist zu aller Zeit eine verantwortungsvolle Aufgabe – allerdings gerade jetzt, da die Covid-19 Pandemie solch einen einschneidenden Einfluss auf unseren Lebensalltag nimmt, beherrschendes Thema. Im „My Secert Garden“– Restaurant ist es uns grundsätzlich ein Herzensbedürfnis euch mit frischen, gesunden Nahrungsmitteln zu verwöhnen, die zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen sollen. Heute möchte ich jedoch einige spezifische Zutaten vorstellen, die ganz besonders effektiv als Immun-Booster und antivirale Helfer dienen können:

Süßholz &Co gegen Viren

Bei Laborversuchen mit dem Coronavirus, das schon im Jahr 2002 und den Folgejahren Atemwegserkrankungen verursachte, hatte sich im Luton & Dunstable Hospital NHS Foundation Trust in Großbritannien herausgestellt, dass das Glycyrrhizin der Süßholzwurzel ein wirksames antivirales Mittel darstellt. Das Glycyrrhizin ist das süßende Molekül der Wurzel und schmeckt etwa 50 Mal süßer als Rohrzucker. Wunderbarerweise erzeugt es überdies kein Karies! In ayurvedischen Tees wird die Süßholzwurzel gerne zum Süßen aber auch als wirksamer medizinischer Bestandteil benutzt. Bei uns im Café kredenzen wir einen biologischen Drei Süßholztee von Pukka. Darauf  schwört unser gemüseschneidender Philosoph  Sushloka beim Abschalten und Auftanken im sonnigen Gastgarten …

Studien an der Utkal Universität in Indien bescheinigen Curcumin aus der Gelbwurz und Catechin, aus dem zum Beispiel Grüntee zu 30 – 40 % besteht, Wirkkraft gegen das sich derzeit verbreitende Coronavirus. Ein Grund mehr unseren leckeren Matcha Latte aus hochwertigem Grüntee oder die feurige Golden Milk mit Kurkuma zu bestellen! Um die Immunsystem-stärkende Wirkung der schwarzen Holunderbeere zu nützen, greift zu unserem „Blue Boost„.

Wer sich eingehender über die antivirale Wirkkraft verschiedener Nahrungsmittel – von der Küchenzwiebel und Knoblauch bis zu Rosmarin, Thymian oder Ingwer – informieren möchte, dem sei der fundierte und ausgiebig verlinkte Blog unserer Freunde im Heart of Joy-Café in Salzburg ans Herz gelegt.

Hippokratisches Erbe

Da ich nun einmal Archäologin bin, gibt’s bei uns noch einen kleinen Exkurs in die antike Medizingeschichte: Der eingangs zitierte Hippokrates von Kos zählte sich zum Geschlecht der Asklepiaden – einer Dynastie von Ärzten, die ihren Ursprung auf den griechischen Heilgott Asklepios zurückführten. Über die lateinische Form Aesculapius ist der Name bei der Äskulapnatter (im Symbol von Arztpraxen und Apotheken omnipräsent) noch in modernem Gebrauch. Die Schlange war in der Antike Attributtier von chtonischen, heil- und zauberkundigen Gottheiten und identifiziert Asklepios zusammen mit seinem Stab in verschiedenen Darstellungen.

Hippokrates, der als Begründer der Medizin als Wissenschaft gilt, und dessen Lehre der systematischen Diagnose unter Berücksichtigung der Anamnese eines Patienten bis heute anerkannt und praktiziert wird, ist im alltäglichen Sprachgebrauch vor allem durch den hippokratischen Eid präsent.

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας τε καὶ πάσας ἵστορας ποιεύμενος …

„Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt, und Asklepios, Hygeia, Panakeia sowie alle Götter und Göttinnen als Zeugen anrufend …“ So lautet der Beginn des ursprünglichen Eids. Die nach Asklepios genannte Hygieia, dessen Tochter, war die griechische Göttin der Gesundheit. Vom dazugehörigen Adjektiv hygieinós (ὑγιεινός „der Gesundheit dienlich“) stammt unser Wort Hygiene – das gerade in Zeiten der Pandemiekontrolle wieder in aller Munde ist.

Hippokrates forderte vom Arzt neben der körperlichen auch die geistige Hygiene – ein interessantes Konzept, das mich zum Abschluss zu verschiedenen Studien von Professoren in Berlin und Übersee bringt, die gesteigerte Immunstärke und höhere Anzahl an Abwehrzellen im Blut, hervorgerufen durch kontemplative Übungen, Yoga, positive Gedanken und regelmäßige Meditationspraxis nachweisen konnten – und auch darüber könnt ihr euch im Secret Garden informieren ;-). Angst und Unsicherheit hingegen können unsere körpereigene Immunabwehr schwächen – und nur die schafft es derzeit sicher, COVID-19 zu besiegen.

So – stay happy, stay healthy – and don’t forget:

The most effective

Medicine

Here on earth

Is love unconditional.

Sri Chinmoy