FROHE OSTERN!

Osterdeko

Wer hätte gedacht, dass wir ein weiteres Osterfest im Lockdown zubringen würden? Die Sonne lacht vom Himmel, die Blumen fangen an in unserem Gastgarten zu sprießen – wie gern würden wir darin wieder unsere lieben Gäste empfangen! So bleibt uns nur für ein bisschen Osterstimmung am Fenster zu sorgen und uns auf die kurze Begegnung beim Abholen der Speisen zu freuen 🙂 .

Osternesterl-fürs-Team

Osternesterl fürs Team

Für die eigene Stimmung warten bunte Eier für alle Teammitglieder in unserer Bibliothek. Uns geht auch das gemeinsame Arbeiten schon sehr ab!

Sei’s wie’s sei – was bleibt uns anderes als abwarten und

Tee-trinken

– Tee trinken!

Und allen unseren Gästen trotz allem schöne Osterfeiertage zu wünschen. Hoffentlich auf bald!

Ostergruß

 

Happy Birthday!

GEMEINSCHAFT

Vor drei Jahren also sind wir in den Raimundhof eingezogen. Von Anfang an war uns klar, dass wir da ein wunderbares Platzerl gefunden hatten. Nicht nur der Hof selbst – idyllisch im historischen Biedermeier-Durchhaus mit dem gemütlichen versteckten Gastgarten – eine ruhige Oase nur ein paar Schritte abseits der summenden Mariahilferstraße. Auch die Gemeinschaft der ansässigen Geschäfts- und Lokalbetreiber hat uns von Anfang an mit offenen Armen in ihren Reihen herzlich aufgenommen und es macht uns Freude, unsere Nachbarn mit unseren Speisen und Kaffees zu versorgen, zu plaudern oder gemeinsame Projekte zu verwirklichen.

FREUNDSCHAFT

Was uns aber auch sehr schnell klar wurde, ist, dass wir irgendwie das Glück haben die liebsten, herzlichsten und ermutigendsten Gäste von ganz Wien zu haben. Euer positives Feedback macht unsere Arbeit zur Freude und animiert uns, uns fortwährend zu verbessern! Wenn einer unserer Stammgäste durch die Tür hereinkommt, freun wir uns wie über den Besuch eines alten Freundes.

Und über die Jahre hat man auch die Vorlieben dieser Freunde verinnerlicht … Edita mag ihren Caffé Latte mit Hafermilch ganz leicht, Arnulf und Cleo ihren Indischen Chai gaaaanz heiß – ihre 3-jährige Tochter Una ist praktisch im Secret Garden aufgewachsen und kuschelt am liebsten mit unserem großen Stofftieger während sie auf ihre Schokomousse-Torte wartet … Jonathan, der sich tatsächlich jeden Tag sein Dal mit Reis abholt kann man die größte Freude mit riesigen Portionen frischen Korianders machen, Alex macht darum einen großen Bogen … Vera mag keine Erbsen im Curry, Saroj braucht von der Erbsencremesuppe mindestens drei große Portionen … und wenn Stefania vom Architektenbüro anruft kann man schon mal drei große To Go Sackerl vorbereiten für deren Monster-Salatbestellungen, während sich Erol und Familie am liebsten im Gastgarten einmal durch die ganze Speisekarte („Full House“) schlemmen … und auch mit unseren fleißigen online Bestellern haben sich über die Monate persönliche Beziehungen ergeben – vor allem wenn man sich selbst aufs Rad schwingt um Rafael sein Tagesgericht in den ersten Bezirk zu bringen, der von Lieferando nach dem Anschlag nicht angefahren wird …

Ein neu eröffnetes Lokal hat’s nicht immer leicht gut Fuß zu fassen – aber ihr habt uns tatkräftig dabei geholfen. Und auch in diesem verrückten, Corona-zerrütteten dritten Jahr habt ihr uns über alle Take Out und Lieferservice Phasen hinweg die Treue gehalten – und uns damit am Leben. In diesem Sinne: AD MULTOS ANNOS in gemeinsamem Genuss und Verbundenheit!

… bald kommen auch wieder sonnigere Tage !

LEIDENSCHAFT

Last not least ein tief empfundenes DANKE an unser Team, das in der Küche und im Service mit ihrem Enthusiasmus, Einsatz und Leidenschaft den Secret Garden zum Leben erweckt und durch Dick und Dünn seine Geschichte mitschreibt. Von Kolumbien bis Hawaii reichen die Heimatländer unserer multikulturellen Kollegenschaft, die hier im Lokal zur Familie wird. Danke besonders auch an Ashru, dessen Traum vom Café-Restaurant, „My Secret Garden“ hat Wirklichkeit werden lassen.

If you are not devoted
To your soulful dreams,
Then how are you going to blossom
Into a fulfilling reality?

Sri Chinmoy

Weihnachtsferien

Quarantäne

Ein Wort das, notgedrungen, dieser Tage wieder in aller Munde ist: die Quarantäne. Und was hätte man als Betroffener sonst zu tun, als ihren etymologischen und historischen Ursprüngen etwas nachzuforschen…?

Lateinische Wurzeln

Der Beginn der Wortschöpfung liegt im lateinischen quadraginta (vierzig) und gelangte über das Volkslateinische als quarranta ins Galloromanische. „Quaranta giorni“ im Italienischen, bzw. „une quarantaine des jours“ auf französisch, bezeichnet seit dem Hochmittelalter eine Zeitspanne von 40 Tagen. Quarantaine wurde im 17. Jahrhundert dann zur Quarantäne eingedeutscht.

Karte von Venedig im 15. Jahrhundert

Karte von Venedig aus dem 15. Jahrhundert

Venezianische Isola-tion

Dass man mit Quarantäne aber eine Absonderung von der allgemeinen Population verbindet, bzw. der Begriff eben mit einer vierzigtägigen Periode verknüpft ist, geht auf Maßnahmen zurück, die verschiedene Hafenstädte des Mittelmeeres einführten, um sich vor der Pestepidemie, die im Europa des 14. Jahrhunderts erstmals wütete, zu schützen. So wurden alle ausländischen Handelsschiffe angeordnet, ihre Besatzung und Waren erst dann an Land zu bringen, wenn die Beobachtungszeit ohne Krankheitsfall verstrichen war. Warum dafür gerade 40 Tage festgesetzt wurden, mag Willkür, biblische Zahlenmystik oder auch eine Aussage aus dem Corpus Hippocraticum zugrunde haben, das 40 Tage als Wendepunkt für eine Krankheit angibt.

Im Dogenpalast trifft man eine Entscheidung (Francesco Guardi)

Besonders die führende Handelsmacht der Zeit – die Seerepublik Venedig, durch ihre engen Beziehungen zum Orient angreifbar für das Einschleppen von neuartigen Krankheiten, setzte die Quarantäne radikal um. So wurden zwei der Lagunenstadt vorgelagerte Inseln eigens zum isolierten Zwischenstopp für einlaufende Schiffe eingerichtet. Das Wort „Isolation“ leitet sich dabei wiederum vom italienischen Begriff für Insel – isola (<– lat. insula) – ab.

Isola-Lazzaretto-Vecchio

Die „Pestinseln“ Lazzaretto Vecchio und San Lazzaro im Süden von Venedig

Join the team!

kitchen-ad

Nahrung als Medizin

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“Hippokrates von Kos (* 460 v.Chr.)

Die Pflege unserer Gesundheit ist zu aller Zeit eine verantwortungsvolle Aufgabe – allerdings gerade jetzt, da die Covid-19 Pandemie solch einen einschneidenden Einfluss auf unseren Lebensalltag nimmt, beherrschendes Thema. Im „My Secert Garden“– Restaurant ist es uns grundsätzlich ein Herzensbedürfnis euch mit frischen, gesunden Nahrungsmitteln zu verwöhnen, die zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen sollen. Heute möchte ich jedoch einige spezifische Zutaten vorstellen, die ganz besonders effektiv als Immun-Booster und antivirale Helfer dienen können:

Süßholz &Co gegen Viren

Bei Laborversuchen mit dem Coronavirus, das schon im Jahr 2002 und den Folgejahren Atemwegserkrankungen verursachte, hatte sich im Luton & Dunstable Hospital NHS Foundation Trust in Großbritannien herausgestellt, dass das Glycyrrhizin der Süßholzwurzel ein wirksames antivirales Mittel darstellt. Das Glycyrrhizin ist das süßende Molekül der Wurzel und schmeckt etwa 50 Mal süßer als Rohrzucker. Wunderbarerweise erzeugt es überdies kein Karies! In ayurvedischen Tees wird die Süßholzwurzel gerne zum Süßen aber auch als wirksamer medizinischer Bestandteil benutzt. Bei uns im Café kredenzen wir einen biologischen Drei Süßholztee von Pukka. Darauf  schwört unser gemüseschneidender Philosoph  Sushloka beim Abschalten und Auftanken im sonnigen Gastgarten …

Studien an der Utkal Universität in Indien bescheinigen Curcumin aus der Gelbwurz und Catechin, aus dem zum Beispiel Grüntee zu 30 – 40 % besteht, Wirkkraft gegen das sich derzeit verbreitende Coronavirus. Ein Grund mehr unseren leckeren Matcha Latte aus hochwertigem Grüntee oder die feurige Golden Milk mit Kurkuma zu bestellen! Um die Immunsystem-stärkende Wirkung der schwarzen Holunderbeere zu nützen, greift zu unserem „Blue Boost„.

Wer sich eingehender über die antivirale Wirkkraft verschiedener Nahrungsmittel – von der Küchenzwiebel und Knoblauch bis zu Rosmarin, Thymian oder Ingwer – informieren möchte, dem sei der fundierte und ausgiebig verlinkte Blog unserer Freunde im Heart of Joy-Café in Salzburg ans Herz gelegt.

Hippokratisches Erbe

Da ich nun einmal Archäologin bin, gibt’s bei uns noch einen kleinen Exkurs in die antike Medizingeschichte: Der eingangs zitierte Hippokrates von Kos zählte sich zum Geschlecht der Asklepiaden – einer Dynastie von Ärzten, die ihren Ursprung auf den griechischen Heilgott Asklepios zurückführten. Über die lateinische Form Aesculapius ist der Name bei der Äskulapnatter (im Symbol von Arztpraxen und Apotheken omnipräsent) noch in modernem Gebrauch. Die Schlange war in der Antike Attributtier von chtonischen, heil- und zauberkundigen Gottheiten und identifiziert Asklepios zusammen mit seinem Stab in verschiedenen Darstellungen.

Hippokrates, der als Begründer der Medizin als Wissenschaft gilt, und dessen Lehre der systematischen Diagnose unter Berücksichtigung der Anamnese eines Patienten bis heute anerkannt und praktiziert wird, ist im alltäglichen Sprachgebrauch vor allem durch den hippokratischen Eid präsent.

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας τε καὶ πάσας ἵστορας ποιεύμενος …

„Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt, und Asklepios, Hygeia, Panakeia sowie alle Götter und Göttinnen als Zeugen anrufend …“ So lautet der Beginn des ursprünglichen Eids. Die nach Asklepios genannte Hygieia, dessen Tochter, war die griechische Göttin der Gesundheit. Vom dazugehörigen Adjektiv hygieinós (ὑγιεινός „der Gesundheit dienlich“) stammt unser Wort Hygiene – das gerade in Zeiten der Pandemiekontrolle wieder in aller Munde ist.

Hippokrates forderte vom Arzt neben der körperlichen auch die geistige Hygiene – ein interessantes Konzept, das mich zum Abschluss zu verschiedenen Studien von Professoren in Berlin und Übersee bringt, die gesteigerte Immunstärke und höhere Anzahl an Abwehrzellen im Blut, hervorgerufen durch kontemplative Übungen, Yoga, positive Gedanken und regelmäßige Meditationspraxis nachweisen konnten – und auch darüber könnt ihr euch im Secret Garden informieren ;-). Angst und Unsicherheit hingegen können unsere körpereigene Immunabwehr schwächen – und nur die schafft es derzeit sicher, COVID-19 zu besiegen.

So – stay happy, stay healthy – and don’t forget:

The most effective

Medicine

Here on earth

Is love unconditional.

Sri Chinmoy

GRATITUDE

DANK an alle unsere lieben Gäste, die auch in dieser restriktiven Zeit ihr Essen bei uns abholen …

Wir können es kaum erwarten euch ALLEN wieder unsere Türen zu öffnen und euch – entspannt und gemütlich – im „Secret Garden“  zu verwöhnen! Und dann wird uns die Sonne auch schon tatsächlich in unseren Gastgarten nach draußen locken um zwischen Blumen frische Speisen – oder vielleicht auch schon den ersten Eiskaffee ? – zu genießen …

Wer seiner Vorfreude schon jetzt konkret Ausdruck verleihen möchte, für die gibt es Gutscheine à 10 Euro bei uns abzuholen. Und wie wäre es mit einem netten Brief an all jene, mit denen man quarantänebedingt jetzt nicht zusammensein kann…ladet sie doch mit einem Gutschein zu einer „Post-Corona-Party“ in unseren Garten ein! 🙂

Frohe Ostern!

… MAN MUSS FESTE FEIERN … auch wenn sie fallen! 😉
Für jeden von uns wird das Osterfest 2020 wohl ganz anders ablaufen als gewohnt; Hoffnung und Lebensfreude sollte man aber deshalb nicht verlieren!