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Nahrung als Medizin

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel, und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“Hippokrates von Kos (* 460 v.Chr.)

Die Pflege unserer Gesundheit ist zu aller Zeit eine verantwortungsvolle Aufgabe – allerdings gerade jetzt, da die Covid-19 Pandemie solch einen einschneidenden Einfluss auf unseren Lebensalltag nimmt, beherrschendes Thema. Im „My Secert Garden“– Restaurant ist es uns grundsätzlich ein Herzensbedürfnis euch mit frischen, gesunden Nahrungsmitteln zu verwöhnen, die zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen sollen. Heute möchte ich jedoch einige spezifische Zutaten vorstellen, die ganz besonders effektiv als Immun-Booster und antivirale Helfer dienen können:

Süßholz &Co gegen Viren

Bei Laborversuchen mit dem Coronavirus, das schon im Jahr 2002 und den Folgejahren Atemwegserkrankungen verursachte, hatte sich im Luton & Dunstable Hospital NHS Foundation Trust in Großbritannien herausgestellt, dass das Glycyrrhizin der Süßholzwurzel ein wirksames antivirales Mittel darstellt. Das Glycyrrhizin ist das süßende Molekül der Wurzel und schmeckt etwa 50 Mal süßer als Rohrzucker. Wunderbarerweise erzeugt es überdies kein Karies! In ayurvedischen Tees wird die Süßholzwurzel gerne zum Süßen aber auch als wirksamer medizinischer Bestandteil benutzt. Bei uns im Café kredenzen wir einen biologischen Drei Süßholztee von Pukka. Darauf  schwört unser gemüseschneidender Philosoph  Sushloka beim Abschalten und Auftanken im sonnigen Gastgarten …

Studien an der Utkal Universität in Indien bescheinigen Curcumin aus der Gelbwurz und Catechin, aus dem zum Beispiel Grüntee zu 30 – 40 % besteht, Wirkkraft gegen das sich derzeit verbreitende Coronavirus. Ein Grund mehr unseren leckeren Matcha Latte aus hochwertigem Grüntee oder die feurige Golden Milk mit Kurkuma zu bestellen! Um die Immunsystem-stärkende Wirkung der schwarzen Holunderbeere zu nützen, greift zu unserem „Blue Boost„.

Wer sich eingehender über die antivirale Wirkkraft verschiedener Nahrungsmittel – von der Küchenzwiebel und Knoblauch bis zu Rosmarin, Thymian oder Ingwer – informieren möchte, dem sei der fundierte und ausgiebig verlinkte Blog unserer Freunde im Heart of Joy-Café in Salzburg ans Herz gelegt.

Hippokratisches Erbe

Da ich nun einmal Archäologin bin, gibt’s bei uns noch einen kleinen Exkurs in die antike Medizingeschichte: Der eingangs zitierte Hippokrates von Kos zählte sich zum Geschlecht der Asklepiaden – einer Dynastie von Ärzten, die ihren Ursprung auf den griechischen Heilgott Asklepios zurückführten. Über die lateinische Form Aesculapius ist der Name bei der Äskulapnatter (im Symbol von Arztpraxen und Apotheken omnipräsent) noch in modernem Gebrauch. Die Schlange war in der Antike Attributtier von chtonischen, heil- und zauberkundigen Gottheiten und identifiziert Asklepios zusammen mit seinem Stab in verschiedenen Darstellungen.

Hippokrates, der als Begründer der Medizin als Wissenschaft gilt, und dessen Lehre der systematischen Diagnose unter Berücksichtigung der Anamnese eines Patienten bis heute anerkannt und praktiziert wird, ist im alltäglichen Sprachgebrauch vor allem durch den hippokratischen Eid präsent.

Ὄμνυμι Ἀπόλλωνα ἰητρὸν καὶ Ἀσκληπιὸν καὶ Ὑγείαν καὶ Πανάκειαν, καὶ θεοὺς πάντας τε καὶ πάσας ἵστορας ποιεύμενος …

„Ich schwöre bei Apollon, dem Arzt, und Asklepios, Hygeia, Panakeia sowie alle Götter und Göttinnen als Zeugen anrufend …“ So lautet der Beginn des ursprünglichen Eids. Die nach Asklepios genannte Hygieia, dessen Tochter, war die griechische Göttin der Gesundheit. Vom dazugehörigen Adjektiv hygieinós (ὑγιεινός „der Gesundheit dienlich“) stammt unser Wort Hygiene – das gerade in Zeiten der Pandemiekontrolle wieder in aller Munde ist.

Hippokrates forderte vom Arzt neben der körperlichen auch die geistige Hygiene – ein interessantes Konzept, das mich zum Abschluss zu verschiedenen Studien von Professoren in Berlin und Übersee bringt, die gesteigerte Immunstärke und höhere Anzahl an Abwehrzellen im Blut, hervorgerufen durch kontemplative Übungen, Yoga, positive Gedanken und regelmäßige Meditationspraxis nachweisen konnten – und auch darüber könnt ihr euch im Secret Garden informieren ;-). Angst und Unsicherheit hingegen können unsere körpereigene Immunabwehr schwächen – und nur die schafft es derzeit sicher, COVID-19 zu besiegen.

So – stay happy, stay healthy – and don’t forget:

The most effective

Medicine

Here on earth

Is love unconditional.

Sri Chinmoy

gelb macht glücklich!

Goldene Milch? – ja! Wenn unsere hausgemachte Mischung aus Kurkuma, Honig und feurigen Gewürzen auf cremig geschäumte Milch trifft, wärmt das Körper und Seele…

Kurkuma wird auch Gelbwurz, Tumeric oder indischer Safran genannt. Die schöne lilienartige Pflanze stammt aus Südost- bzw. Südasien. Dort wird sie seit über 2000 Jahren kultiviert und als heilige Pflanze verehrt. Genauso lange wird ihre an Ingwer erinnernde Wurzel auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und im Ayurveda, unter dem Namen Haridra, gezielt eingesetzt. In Europa wurde sie zuerst als Küchenkraut bekannt. Seit ca. 50 Jahren beschäftigt man sich auch hier mit der medizinischen Heilwirkung des Kurkumas, die beträchtlich und vielseitig ist!

Zudem ist Kurkuma einfach wunderschön strahlend gelb – und bleibt das auch gerne hartnäckig auf den diversen Oberflächen. 🙂 So ist die Gelbwurz bis heute ein viel verwendetes natürliches Färbemittel für Stoffe – etwa der Kutten buddhistischer Mönche.

Wer weiß schon, wie Nektar und Ambrosia wirklich schmecken? Unser Mango-Lassi wird selbst den verwöhntesten Göttergaumen überzeugen! 😉

Karamellisierte Milch und cremiges Bio-Naturjoghurt verquirlt mit pürierter Mango und einem Hauch Kardamom entführen auf den fernen Olymp

… gestärkt mit gold-gelber Power lassen sich auch knifflige Zeiten gut überstehen … 😉